
Diese rund 80km sollten in 4 Etappen bewältigtwerden.Nachdem die richtige Abstimmung gefunden worden war, ging es bei Nieselregen recht zügig vorwärts.Bei Sallmannshausen wurde Brotzeit gemacht. Der Veranstalter Herr Krause, welcher das Gepäck perAuto transportierte, servierte das Frühstück. Gegen 16.00 Uhr erreichten wir unser EtappenzielNeuenhof.Die Zelte wurden aufgebaut, 5 Stück an der Zahl. Um 18.00 Uhr nahmen wir unser Abendessen ineiner benachbarten Gaststätte ein. Danach gingen wir zum gemütlichen Teil über. Die letztenTeilnehmer gingen um 0.00 Uhr in ihre Schlafsäcke.


Dienstag, 6.6.2000Um 8.00 Uhr wurden wir auf unfreundliche Weise geweckt. Man mähte mit elektrischen Rasenmäherndie Wiese, auf der wir zelteten. Also bauten wir die Zelte ab und gingen frühstücken.Heute sollte Mihla erreicht werden. Da das Wetter unverändert blieb, betrachteten wir zurAbwechslung die Pflanzenvielfalt entlang der Werra. Bis zum Ende der Tour sollte jeder Teilnehmer10 Baumarten nennen können. Zwei aufmerksame Schüler starteten das Unternehmen "saubere Werra",und so wurden u.a. ein Gummifußball, ein Straßenbegrenzungspfosten und eine Bowlingkugelaufgesammelt ( mehr Kapazitäten ließ das Kanu nicht zu ). Nach dem Tragen der Kanus um einWehr, erreichten wir gegen 12.00 Uhr Creuzburg.Wir hatten sogar noch Zeit, um nach dem Mittagessen in der nahen Raststätte die Creuzburg zubesichtigen.Die Zeit ließ einen Rundgang und eine Tasse Kaffee zu. Frohen Mutes bewältigten wir dieDurchfahrt der alten Werrabrücke, wobei wir auf gefährlich liegende Gesteinsbrocken achten mußten.Gegen 17.00 Uhr erreichten wir schließlich Mihla. Auf dem Gelände des Bootsvereins durften wirunsere Zelte aufschlagen. Nach einem Einkauf an Nachtproviant analysierten wir das Werrawasserauf Temperatur, PH-Wert, usw. Danach wurde zu Abend gegessen. Während die Betreuer noch einenAusflug flußaufwärts mit Frau Fuchs absolvierten, gesellte sich die Truppe ans Ufer und betrachtetedie Angelversuche eines Mitschülers. Leider erfolglos. Nach und nach gingen die einzelnen Kanuten inihre Zelte.


Mittwoch, 7.6.2000Nach dem Frühstück wurden die Zelte abgebaut. Das Ziel hieß Treffurt. Das Wetter war mal wiedergegen uns, es regnete in Strömen. Als es mit Donnern begann, mußten wir vorübergehend das Wasserverlassen. Unter einer Brücke machten wir die Kanus fest. Als die Sonne raus kam, ging es weiter.Waren manche froh, trocken zu sein, so konnten andere nicht genug vom Wasser bekommen. Man wolltenicht nur spritzen, man wollte vielmehr kentern. Den Umweltschützern ging dies zu weit, sie tratendie Flucht nach vorne an. Der Regen nahm zu, man machte Rast an einem schön gelegenen Bauernhof,welcher über eine Gaststätte verfügte. Als alle angekommen waren, bekamen wir zu hören, das die"Wasserfreunde" ganze viermal in der Werra landeten. Nach einem kleinen Snack solltees weitergehen. Der Regen blieb unverändert. Nachdem wir die Kanus um ein Wehr tragen mußten,erreichten wir das Gelände des Schwimmbades von Treffurt. Die Zelte wurden zügig aufgebaut, dennes stand noch ein Besuch der Sauna des am Nachmittag besuchten Bauernhofes an. Gegen 19.30 Uhrfuhren wir nach Treffurt zurück, aßen in einer Gaststätte zu Abend und machten einenVerdauungsspaziergang durch den Ort.Am späteren Abend wurde noch getestet, ob nasses Birkenholz wirklich brennt. Mit Hilfevon Diesel kam ein kleines Lagerfeuer zustande. Nachdem das Feuer erlosch, gingen auchdie letzten in ihre Zelte.



Donnerstag, 8.5.2000Gegen 9.00 Uhr verließen die ersten ihre Zelte und testeten das Wasser des TreffurterSchwimmbades. Danach wurde gefrühstückt, die Zelte abgebaut. Heute sollte Eschwegeerreicht werden. Da wir genügend Zeit hatten, ließen wir uns mit der Strömung treiben.Plötzlich tauchte am Uferrand eine Schwanenfamilie auf. Das Männchen steuerte kampfbereitdirekt auf uns zu. Während die Schüler eilig entkamen, ließ Herr Fuchs den Schwan bis aufwenige Meter an sich heran, um ein Foto zu machen. Nun kam zum ersten Mal auf der Tour dieSonne raus - über 30 Grad. Die Sachen wurden wasserdicht verstaut, denn nun war klar: Allesoder Nichts, Jeder gegen Jeden. Und nach kurzer Zeit konnte jeder Teilnehmer mit stolzbehaupten: "ICH BIN AUCH GEKENTERT !". Als wir gegen Mittag das letzte Wehrerreichten, erwartete uns bereits Herr Krause mit kleinem Imbiß. Gestärkt ließen wiruns weiter treiben. Trotz der Sonnencreme bekamen fast alle einen höllischen Sonnenbrand.Gegen 16.30 Uhr erreichten wir das Gelände des Eschweger Ruderverein. Die Kanus wurden gereinigtund die nötigen Einkäufe erledigt. Am Abend wurde noch ordentlich gefeiert, mit Bratwürsten,Steaks, Bier...


Freitag, 9.6.2000Gegen 10.00 Uhr wurde gefrühstückt, danach noch erholt, bevor wir um 12.00 Uhr per Kleinbusheimgefahren wurden. Begeistert wurden wir an unserer Schule empfangen. Alles in allem war essehr schön, wir können die Fahrt nur weiter empfehlen !!!



