"Russisch kommt!"Eine Aktion der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch Ziel der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch ist es unter anderem junge Menschen für Russland zu begeistern und zum Erlernen der russischen Sprache zu motivieren. Die "Russisch kommt!"-Box wurde entwickelt, um engagierten Lehrkräften, Jugendgruppenleitern und anderen Multiplikatoren ein unterstützendes Instrument an die Hand zu geben, um diese Ziele in der Praxis umzusetzen. Pressestimmen zum Einsatz der "Russisch kommt!"-Box
Ein Bestandteil der "Russisch kommt!"- Box ist die "Warum Russisch?"- Powerpointpräsentation - eine Argumentationshilfe, die bei Jugendlichen Motivation und Interesse für die russische Sprache und Kultur weckt. Sie gliedert sich inhaltlich nach verschiedenen Themenschwerpunkten, die jedoch nicht auf Vollständigkeit beruhen.
Zum Ausdrucken empfiehlt sich die Präsentation als PDF-Datei, die unter folgendem Link abgerufen werden kann: "Warum Russisch?" - Russisch in den Medien Russisch – eine moderne Fremdsprache mit Zukunft Liebe Eltern! Ab Klasse 7 kann Ihr Kind eine 2. Fremdsprache erlernen, ab Klasse 9 eine dritte. An unserer Schule könnte das auch die russische Sprache sein! Es gibt viele gute Gründe, sich gerade heute für diese Sprache zu entscheiden, denn: Russisch – eine Weltsprache Russisch gehört zu den 6 offiziellen Arbeitssprachen der UNO. Über 160 Millionen Menschen betrachten Russisch als ihre Muttersprache, fast 70 Millionen sprechen Russisch als Zweitsprache. Russisch – für den Zugang zur russischen Kultur Die Kenntnis der russischen Sprache eröffnet den direkten Zugang zu einem Land, das einen wesentlichen Beitrag zum europäischen Kulturgut geleistet hat. Russisch – für die berufliche Perspektive Das Interesse an wirtschaftlicher Zusammenarbeit ist auf deutscher wie russischer Seite ungebrochen groß. Russischkenntnisse und Russlanderfahrung sind heute auf dem Arbeitsmarkt wertvolle Zusatzqualifikationen, die nicht jeder vorweisen kann. Russisch – erweitert den persönlichen Horizont Wer einsprachig bleibt, hat nur eine sehr eingeschränkte Sicht auf eine immer komplexer werdende Welt. Europas Reichtum besteht in seiner kulturellen und sprachlichen Vielfalt. Russisch – Sprungbrett für weitere slawische Sprachen Ein Drittel der europäischen Bevölkerung spricht eine slawische Sprache als Muttersprache; Russischkenntnisse sind eine solide Grundlage für das passive Verstehen und spätere Erlernen einer oder mehrerer dieser Sprachen. Russisch – schult das analytische Denken Durch ihren Formenreichtum kommt der russischen Sprache ein hoher Bildungswert zu. Das Lernen des Russischen schafft allgemein gute Voraussetzungen für ein beliebiges Sprachstudium. Russisch – aus Freude Russisch ist einfach anders. Und das gilt nicht nur für die kyrillischen Schriftzeichen! Wer einmal in Russland war, weiß, wie schnell man mit wenigen Worten Brücken schlagen kann. Man wird akzeptiert, beginnt zu verstehen und erlebt die berühmte russische Gastfreundschaft ganz persönlich. Russisch – kann man lernen … … und zwar – wie alle anderen Fremdsprachen auch – am besten vor Ort! (www.stiftung-drja.de) Was bietet und leistet der moderne Russischunterricht? - Zentrales Ziel: Kommunikationsfähigkeit - Die Themen orientieren sich am Alltag (Familie, Schule, Freizeit, ...) - Landeskundliche Bezüge tragen dazu bei, Land und Leute kennen zu lernen und leisten einen wichtigen Beitrag zur Allgemeinbildung (Geografie, Geschichte, Musik, Literatur, Kunst ...) - Das Singen russischer Lieder, das Lernen von Gedichten und Zungenbrechern, das Kochen und Backen nach russischen Rezepten, das Erforschen von Traditionen, das Erarbeiten von Projekten mit dem Computer in russischer Sprache u.v.m. führen zu einer intensiven Auseinandersetzung mit dieser ganz anderen Kultur und machen Spaß! Beispiele: - Der Besuch der Russischkurse im russischen Spezialitätenrestaurant „Troika“ in Oberhof - Teilnahme am Bundescup „Spielend Russisch lernen“ - Präsentation von Liedern, Kreativarbeiten und russischen Speisen zum Tag der offenen Tür - Der „Russische Abend“ am 20.3.09 – Diashow zu Schüleraustausch Einbeziehung moderner Unterrichtsmittel und Medien - „Russifizieren“ des eigenen Computers - Erarbeitung von PowerPoint-Präsentationen, z.B. zu landeskundlichen Themen - Internet-Recherchen zu verschiedenen Themen, z.B. Moskau, St. Petersburg, Feste und Feiertage (www.aktuell.ru; www.ostportal.de; www.mail.ru) - CDs mit russischer Volks-, Rock- und Popmusik - Einbeziehung aktueller Zeitschriften, z.B. der russischen „Bravo“ - Infos über Fernsehsendungen zum Thema „Russland“ Kommunikation mit russischen Jugendlichen - Brief- und E-Mail- Kontakte (kostenloser Service der Uni Bochum: Vermittlung von Tandem-Partnern zum Sprachenlernen: www.slf.ruhr-uni-bochum.de) Aufbau einer Schulpartnerschaft - Mai 2007: Studienfahrt nach Kaliningrad - Treffen mit Schülern und Lehrern der Schule Nr. 30 in Kaliningrad - April 2008: Gegenbesuch in Gerstungen - Oktober 2008: erster „echter“ Austausch in Kaliningrad - März 2009: Gegenbesuch in Gerstungen - In Zeiten von Ausländerfeindlichkeit und wachsender Gewaltbereitschaft bei Jugendlichen einerseits und einem zusammenwachsenden Europa andererseits bietet der Russischunterricht ein großes Potenzial, um Vorurteile gegen Menschen anderer Kulturkreise abzubauen und für Toleranz zu werben. Russisch für die berufliche Perspektive Deutschland ist der wichtigste Außenhandelspartner Russlands. - Handelsvolumen im ersten Halbjahr 2008: Steigerungsrate von 25 Prozent auf 39,08 Mrd. Euro im Vergleich zu Januar bis Juli 2007. - Die Exporte nach Russland stiegen im gleichen Zeitraum um ca. 22,3 auf 18,64 Mrd. Euro. - Russland ist Deutschlands wichtigster Energielieferant, während Deutschland vor allem Maschinen, Anlagen und Konsumgüter exportiert. - Deutsche Firmen, darunter zahlreiche mittelständische Unternehmen, haben erhebliche Investitionen in Russland getätigt. Bei den kumulierten Investitionen lag Deutschland im ersten Halbjahr 2008 mit ca. 13,24 Mrd. US-Dollar (Ende Juni) an fünfter Stelle. - Russland wird auch in absehbarer Zeit ein attraktiver Markt für deutsche Unternehmen bleiben. Neben den großen deutschen Energieunternehmen sind vor allem Automobilhersteller und – zulieferer, Anlagenbauer, Firmen aus dem landwirtschaftlichen Bereich sowie die großen Handelsketten vertreten. (www.auswaertiges-amt.de) Milliardenpotenzial: Deutsche Wirtschaft nimmt Russland ins Visier Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft: Investitionen in Russland 24.7.2008, 10:00 Uhr Berlin - Russland boomt. Das an Energie und Rohstoffen reiche Land hat sich in den vergangenen Jahren zu einem interessanten Markt für die deutsche Wirtschaft entwickelt. Der Handelsumsatz zwischen beiden Ländern kletterte 2007 auf einen historischen Spitzenwert von knapp 57 Mrd. Euro. Im industriellen Bereich sei Deutschland mittlerweile zum größten ausländischen Investor aufgestiegen, betonte Klaus Mangold, Vorsitzender des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, im Rahmen der Konferenz "Investitionen in Russland – der aktuelle Markt und die neuen Regeln". Der Verband der Deutschen Wirtschaft in der Russischen Föderation - mehr als 500 deutsche Unternehmen: Adidas, Bosch, Carl Zeiss, BMW, Siemens, Deutsche Lufthansa AG, ... (Mitgliederliste, Jobbörse u.a. unter www.vdw.ru) Laut Umfragen des Verbandes der Deutschen Wirtschaft in Moskau führen mehr als 4.000 deutsche Firmen ihre Geschäfte in den russischen Regionen. Die Spitzenposition hält nach wie vor die Hauptstadt Moskau mit mehr als 2.500 Unternehmen mit deutscher Beteiligung (Gebiet Kaliningrad 326 Firmen, Stadt St. Petersburg über 350 Unternehmen) Russland gilt als eine der dynamischsten Wirtschaftsregionen der Welt , die ihre Position in den nächsten Jahren noch weiter ausbauen wird. Das Honorarkonsulat der Russischen Föderation in Nürnberg wird diesen Ausbau mit allen Kräften unterstützen und sich für die Zunahme von bayerischem Unternehmensengagement in der Russischen Föderation einsetzen. Seine Botschaft an die bayerische Wirtschaft lautet: „Wenn Sie erfolgreich sein wollen, investieren Sie in Russland - einem attraktiven Wachstumsmarkt mit Zukunft!" (www.knauf.de) Trotz der Finanzkrise planen 66 Prozent der befragten Unternehmen, ihr Personal in Russland aufzustocken. Nur drei Prozent wollen Personal abbauen. Die drei wichtigsten Vorteile des russischen Marktes sind: die hohen Wachstums- und Gewinnchancen, die starke Konsumnachfrage und die günstigen Kostenstrukturen. Die russischen Regionen außerhalb von Moskau und St. Petersburg werden zunehmend als Wachstumstreiber der russischen Wirtschaft gesehen. Besonders gute Noten erhält die Region Krasnodar. (www.russland.ahk.de) (Umfrage des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft und der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer im November 2008) Also: Lernen wir die Sprache unserer zukünftigen Kunden und Geschäftspartner! U.Köppe |


