Am nächsten Tag durften wir uns dann noch mal vom Flug erholen, aber dann ging es auch schon am darauf folgenden Tag los!
Die Weltmeisterschaft begann für mich mit einer Enttäuschung, denn die Bundestrainer hatten bei der Nominierung darauf geachtet, dass jeder deutsche Teilnehmer mindestens in 2 von 4 Disziplinen starten konnte. Somit entschieden die Trainer, dass ich nur den Einzelwettkampf und den Sprint spielen durfte. Alles in allem denke ich aber, ist die Entscheidung der Trainer zu verstehen gewesen, denn ich denke, wenn man schon mal so weit zu einer Weltmeisterschaft reist, sollte jeder die gleichen Chancen bekommen.
In den darauf folgenden Tagen nahmen die
Wettkämpfe ihren Lauf. In der K.O.-Runde in der Sprint-disziplin konnte ich mich bis ins Finale kämpfen, hatte dort dann aber keine Chance gegen einen Brasilianer, denn die waren so gut wie gar nicht auf ihren Heimbahnen zu schlagen! Somit konnte ich eigentlich mit meinem 2. Platz und somit dem Vizeweltmeistertitel zufrieden sein. Im Einzel lief es nicht so gut, dort kam ich zwar auch unter die letzten 4, aber habe es nicht geschafft, aufs Treppchen zu kommen.
Nach der Weltmeisterschaft hingen wir alle noch eine Woche Urlaub dran. In dieser Zeit sahen wir uns Rio und seine Sehenswürdigkeiten an. Unser Hotel war direkt an der Copacabana und jeder Abend eine einzige Feier mit Caipirinha.
Nach der Weltmeisterschaft hingen wir alle noch eine Woche Urlaub dran. In dieser Zeit sahen wir uns Rio und seine Sehenswürdigkeiten an. Unser Hotel war direkt an der Copacabana und jeder Abend eine einzige Feier mit Caipirinha.
Ein unvergessliches Erlebnis!
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